Monument Valley

Heute ist Monument Valley von ustwo für das iPad erschienen. Das Spiel entführt in eine visuell unglaublich schön gestaltete Spielwelt in der man sich durch an Bilder von M.C. Escher erinnernde Level puzzeln muss.

Der Titel spielt mit unmöglich scheinenden Tricks, die einen durch geschicktes kombinieren, verschieben und drehen von Elementen im eigentlich drei-dimensionalen Level von einem Ort zum anderen bringen, wenn zwischen diesen ein Pfad in der isometrischen Ansicht der Welt besteht. Dieses Spielelement gepaart mit einer simplen und doch eingängigen Story um gestohlene geometrische Figuren machen aus Monument Valley ein mitreißendes und leider viel zu kurzes Spiel, das seines gleichen auf dem iPad sucht.

Ich hatte die Gelegenheit Monument Valley schon in der Beta-Phase auszuprobieren und war sofort begeistert. Das Spiel gibt's, wie immer, für viel zu wenig Geld (€ 3,59) im App Store. Kauft es euch und habt Spaß!

3. April 2014

House of Cards

Ich schaue ja wirklich gerne Fernseh-Serien. Mit dem normalen Fernsehen kann ich nicht wirklich viel anfangen, gerade in Deutschland. Schlecht kopierte Show-Formate wechseln sich mit Werbung und grauenhaft synchronisierten Filmen und Serien ab. Deshalb besteht mein Film und Serienkonsum schon seit langem nur noch aus on-demand Inhalten von der eigenen Festplatte. Die paar Produktionen aus dem Deutschen Fernsehen die mir wirklich gefallen, landen über die Mediatheken auch auf diesen Platten. Es gibt so viele gute Produktionen, da wird einem nie langweilig. Manche finde ich aber wirklich herausragend gut und House of Cards ist definitiv eine von diesen und ich möchte sie an dieser Stelle wärmstens empfehlen.

Eigentlich ein absolutes Muss für jeden Serien-Fan. House of Cards ist extrem spannend und glänzt durch herausragende schauspielerische Leistung. Das Politik-Drama spielt in Washington D.C., dem Zentrum der Macht der USA. Der intrigante Demokrat Frank Underwood (gespielt von Kevin Spacey) geht über Leichen um seine Ziele zu erreichen. Perfekt inszeniert, spannend und durchaus anspruchsvoll. Die US-Serie ist eigentlich eine Adaption der britischen (mini) Serie gleichen Namens aus den 90ern, die das politische Geschehen in den Houses of Parliament in London nach der Margaret Thatcher Ära portraitiert.

Bemerkenswert ist hier auch, dass die Serie nicht, wie sonst üblich, von Fernsehsendern oder Hollywood-Studios produziert wird, sondern als erste Eigenproduktion von Netflix, dem Internet-Streaming Anbieter. Die aktuell zweite Staffel, bestehend aus dreizehn Folgen wurde, wie auch schon die Erste komplett an einem Tag veröffentlicht.

5. März 2014
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